Bewährungsstrafe in Prozess um bandenmäßigen Cannabisanbau

Unserem Mandanten wurde durch Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Berlin vorgeworfen in insgesamt sechs Fällen als Mitglied einer Bande Cannabis in sog. nicht geringer Menge angebaut und damit Handel getrieben zu haben. Faktisch ging es um insgesamtzwei sog. Indoor-Plantagen, für die der Mandant verantwortlich gewesen sein soll und mit denen jeweils bis zu sechs Ernten erzielt worden sein sollen. Damit drohte unserem Mandanten pro Fall eine Mindestfreiheitsstrafe von fünf Jahren.

In dem sich über fünf Verhandlungstage erstreckenden Prozess vor dem Landgericht Berlin gelang es uns, die Kammer davon zu überzeugen, dass der Mandant nicht als Bandenmitglied eingeordnet werden und ihm zudem nur ein Teil der mit den beiden Plantagen erzielten Ernten zugerechnet werden kann. Der Mandant wurde zu einer Bewährungsstrafe verurteilt.

Aktenzeichen 530 KLs 3/16, Landgericht Berlin, rechtskräftig