Allgemeines

Rechtsanwalt Dr. Toralf Nöding tritt mit vollem Einsatz für Ihre Interessen ein. Redegewandt und verbindlich im Ton, hart in der Sache. Ihre Angelegenheit erhält die Aufmerksamkeit, die notwendig ist, um einen für Sie zufriedenstellenden Verfahrensabschluss zu erreichen. Dies betrifft nicht nur die rechtliche Seite Ihres Falles. Sein Anspruch ist es auch, Ihren persönlichen Hintergrund und Ihre Beweggründe zu kennen, denn nur so kann er vor Gericht optimal für Sie eintreten. Er nimmt sich für Ihren Fall genügend Zeit und steht Ihnen jederzeit für Ihre Fragen zur Verfügung. Eine so verstandene effektive Strafverteidigung kostet Geld. Rechtsanwalt Dr. Toralf Nöding berechnet Ihnen ein faires Verteidigerhonorar, das Ihrer Angelegenheit angemessen ist.

Dabei gibt es die im Folgenden erläuterten vier Möglichkeiten der Honorar-Vereinbarung, wobei unsere Kanzlei – auch im Interesse des Mandanten – bevorzugt mit sog. Pauschalhonoraren arbeitet.

Gebührenabrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG)

Das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz sieht für die Tätigkeiten des Strafverteidigers sogenannte “Rahmengebühren” vor, d.h. für eine bestimmte Tätigkeit (z.B. Einarbeitung in den Fall, Durcharbeit der Akten) kann der Rechtsanwalt dann einen bestimmten Minimal- bzw. Maximalbetrag verlangen. Für die erste Einarbeitung in den Fall im Ermittlungsverfahren (sog. Grund- und Verfahrensgebühr) sind dies zum Beispiel zwischen € 80,00 und € 650,00. Ob der Rechtsanwalt innerhalb dieses Rahmens eine Gebühr am oberen oder am unteren Rand festsetzt, richtet sich nach dem Umfang des Falles, der Bedeutung der Angelegenheit für den Mandanten und der rechtlichen und tatsächlichen Schwierigkeit des Falles. In den meisten Fällen wird die sogenannte “Mittelgebühr” angesetzt. Für die erste Einarbeitung fallen dann Kosten um € 350,- an. Für einen “normalen” Fall mit einem durchschnittlichen Umfang und durchschnittlicher Schwere kommen dann für eine Vertretung im Ermittlungsverfahren und im gerichtlichen Verfahren Gebühren zwischen € 600,00 und € 1000,00 zusammen. Dies ist letztendlich jedoch nur ein grober Richtwert, von dem im Einzelfall erheblich nach oben oder unten abgewichen werden kann.

Wir vereinbaren mit unseren Mandanten selten die Abrechnung unserer Tätigkeiten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz: Für den Mandanten ist die Zusammensetzung der von ihm zu begleichenden Gesamtkosten dann kaum durchschaubar und wenig vorhersehbar. Für den Verteidiger geben die Gebührenrahmen meist nicht genügend Spielraum, in finanzieller Hinsicht auf die Besonderheiten des jeweiligen Falles zu reagieren. Wir bevorzugen daher die Vereinbarung eines sog. Pauschalhonorars.

Vereinbarung eines Pauschalhonorars

Die Vereinbarung eines Pauschalhonorars bietet sich an, wenn der Mandant von Anfang an Sicherheit haben will, wieviel ihn die Verteidigung letztendlich kosten wird. Bei einer Abrechnung nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz hat er diese Sicherheit nicht in jedem Fall, da bei der Beauftragung des Strafverteidigers meist unklar ist, welche Kosten im Laufe der Bearbeitung anfallen werden (Verfahrensabschluss mit oder ohne Hauptverhandlung, Gerichtsverhandlung vor Amts- oder Landgericht, Anzahl der Hauptverhandlungstage). Mit der Vereinbarung eines Pauschalhonorars verhindert er solche Unsicherheiten, da er mit dem Verteidiger von Anfang an einen bestimmten Gesamthonorarbetrag vereinbart und er insoweit Kostensicherheit hat. Für uns ist dies die in beidseitigem Interesse beste Art der Honorarvereinbarung. Da Umfang und Schwierigkeit des Falles erst nach Einsichtnahme in die Ermittlungsakte einzuschätzen sind, setzen wir ein solches Pauschalhonorar meist zweistufig fest: eine Pauschalgebühr für Akteneinsichtnahme und Beratung des Mandanten  auf Grundlage der eingesehenen Ermittlungsakte (sog. Beratung auf Aktengrundlage) und eine weitere Pauschalgebühr für die Vertretung im weiteren Verfahren. Hier kann dann unter Umstände eine Differenzierung nach Anzahl der Hauptverhandlungstage oder weiteren – für den Mandanten transparenten – Kriterien erfolgen.

Gebührenabrechnung auf Stundensatzbasis

Bei umfangreicheren Mandaten, meist aus dem Bereich des Wirtschaftsstrafrechts, bietet sich die Vereinbarung einer Abrechnung auf Stundensatzbasis an. Der Mandant bezahlt den Strafverteidiger dabei nicht nach Verfahrensabschnitten oder Festgebühren, sondern nach dem konkret anfallenden Zeitaufwand („Stundensatz“). Der Mandant erhält in regelmäßigen Abständen (meist monatsweise) eine detaillierte Rechnung, aus der hervorgeht, für welche Tätigkeiten der Strafverteidiger welche Zeit aufgewendet hat.

Rechtschutzversicherung

Dass Rechtschutzversicherungen die Verteidigungskosten übernehmen, kommt eher selten vor. Die meisten Versicherungspolicen schließen entweder das Strafrecht gänzlich aus (Ausnahme: Verkehrsstrafrecht) oder enthalten einen Deckungsausschluss für Vorsatzdelikte, also für Delikte, die nur vorsätzlich begehbar sind (z.B. Beleidigung, Diebstahl, Raub, Untreue, Betäubungsmitteldelikte). Teilweise wird die Deckung auch nur für den Fall übernommen, dass es am Ende zu einer Verfahrenseinstellung kommt. Sollten Sie über eine Rechtschutzversicherung verfügen, fragen wir dort gern für Sie an (sog. Deckungsanfrage), um abzuklären, ob in Ihrem Konkreten Fall die Kosten übernommen werden. Hierfür berechnen wir Ihnen selbstverständlich nichts.

Abrechnung als Pflichtverteidiger

In bestimmten Fällen und unter besonderen Voraussetzungen arbeitet Rechtanwalt Dr. Toralf Nöding auch als Pflichtverteidiger. Dies sind vor allem Fälle aus dem Jugendstrafrecht und Fälle, bei denen es um besonders schwere Straftaten geht (drohende Freiheitsstrafe von mehr als einem Jahr). Auch wenn sich der Mandant in Untersuchungshaft befindet, liegt ein Fall vor, bei dem eine Pflichtverteidigung möglich ist. Pflichtverteidigung bedeutet, dass das Land Berlin die Kosten für das Verteidigerhonorar vorschießt. Im Falle einer Verurteilung versucht es jedoch nach Mandatsabschluss, sich das Honorar vom Mandanten zurückzuholen. Mehr zur Möglichkeit der Beauftragung von Rechtsanwalt Dr. Toralf Nöding als Pflichtverteidiger hier.

Kostenloses und unverbindliches Erstgespräch

Um herauszufinden, welche Kosten für eine Vertretung durch Rechtsanwalt Dr. Toralf Nöding in Ihrem konkreten Fall entstehen, sollten Sie einen Termin für ein kostenloses und unverbindliches Erstgespräch vereinbaren. In diesem ersten persönlichen Gespräch, das meist telefonisch durchgeführt wird, schildern Sie Rechtsanwalt Dr. Nöding Ihre Angelegenheit ausführlich. Rechtsanwalt Dr. Nöding erläutert Ihnen dann, welche Kosten entstehen würden, falls er Ihre Verteidigung übernimmt. Dieses erste Gespräch ist für Sie unverbindlich und kostenlos. Nach diesem Gespräch treffen Sie in Ruhe die Entscheidung, ob Sie Rechtsanwalt Dr. Nöding zu den vorgeschlagenen Honorarkonditionen vertreten soll.

Wie wichtig ist Ihnen Ihre Angelegenheit?

Letztendlich müssen Sie selbst entscheiden, was Ihnen eine gute Strafverteidigung wert ist. Rechtsanwalt Dr. Nöding übernimmt ein Mandat nur dann, wenn er der Meinung ist, Sie unter den vereinbarten Honorarkonditionen optimal und effektiv verteidigen zu können. Sie finden in Berlin sicher Rechtsanwälte, die weniger kosten. Aber wollen Sie in einer so wichtigen Angelegenheit, bei der es um harte strafrechtliche Sanktionen geht, möglicherweise sogar um die Verhängung einer Freiheitsstrafe, wirklich den billigsten Rechtsanwalt beauftragen? Gute Strafverteidigung kostet Geld. In unserer Kanzlei erhalten eine optimale und effektive Strafverteidigung, die ihr Geld wert ist.